Aggloprogramm

Den Lebensraum Luzern weiter entwickeln

In der Agglomeration Luzern leben rund 200'000 Menschen. Mit dem Agglomerationsprogramm werden mit vernetzten Massnahmen die Verkehrs- und Siedlungsprobleme der Agglomeration angepackt. Sie koordinieren die weitere Siedlungsentwicklung, entlasten die Stadt und die umliegenden Gebiete vom Verkehr, fördern das Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr und schonen die Umwelt.

Das Agglomerationsprogramm Luzern der ersten Generation (AP LU 1G)

Das AP LU 1G mit insgesamt 24 Massnahmen(paketen) wurde ab 2003 erarbeitet und Ende 2007 dem Bund zur Beurteilung eingereicht. Gestützt auf den Bundesbeschluss von 2010 und den vom Bundesrat 2011 genehmigten, gesamtrevidierten kantonalen Richtplan wurde Ende August 2011 die Leistungsvereinbarung zwischen UVEK und Kanton Luzern zur gesamthaften Umsetzung des AP LU 1G unterzeichnet. Seither wurden verschiedene planerische und infrastrukturelle Projekte umgesetzt.

Das Agglomerationsprogramm Luzern der zweiten Generation (AP LU 2G)

Das AP LU 2G baut grundsätzlich auf der Gesamtkonzeption des AP LU 1G auf und entwickelt dieses gestützt auf ein neues Zukunftsbild 2030 und eine Gesamtstrategie 2030 weiter. Das Bundesparlament hat Ende 2014 beschlossen, dass der Bund die mitfinanzierten Massnahmen(pakete) mit 35% der Kosten unterstützt. Das AP LU 2G ist im 2015 teilrevidierten kantonalen Richtplan behördenverbindlich verankert und die Leistungsvereinbarung für das AP LU 2G zwischen UVEK und dem Regierungsrat Luzern konnte im Dezember 2015 unterzeichnet werden. Gestützt darauf können die Finanzierungsvereinbarungen für jedes unterstützte Projekt sowie die Projekte selbst sukzessive konkretisiert und umgesetzt werden. 

Das Agglomerationsprogramm Luzern der dritten Generation (AP LU 3G)

Das Agglomerationsprogramm Luzern der 3. Generation (AP LU 3G) baut auf der Gesamtkonzeption der beiden früheren Generationen auf und stellt eine gezielte Aktualisierung sowie Weiterentwicklung dar. Es enthält Massnahmen mit Realisierungsbeginn zwischen 2019 und 2022 und wurde vom Kanton Luzern unter Co-Federführung des Regionalen Entwicklungsträgers LuzernPlus und des Verkehrsverbundes Luzern (VVL) erarbeitet.
Strategie 2030+ Übersichtskarte

Die gestützt auf die 60tägige Mitwirkung vom 2. Quartal 2016 überarbeitete und bereinigte Fassung des AP LU 3G wurde am 25. November 2016 von den Delegierten des Entwicklungsträgers LuzernPlus zustimmend zur Kenntnis genommen sowie vom Regierungsrat des Kantons Luzern als Träger des AP LU am 6. Dezember 2016 unter Einbezug der Nachbarkantone NW und SZ (Regierungsratsbeschlüsse je vom 29. November 2016) beschlossen. Es wird vor Ende Dezember 2016 den Bundesbehörden zur Prüfung eingereicht, welche ab 2017 erfolgt. Die Mittelfreigabe des Bundes erfolgt aufgrund einer Wirkungs- und Kostenbeurteilung sowie auf der Basis des neuen Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF), zu welchem am 12. Februar 2017 eine eidgenössische Volksabstimmung stattfindet.